
Der heutige Wohnsitz der Marittis
Die Residenz Maritti befindet sich in einem Palast aus dem 18. Jh., erbaut auf römischen Ruinen, 1999 vollständig rekonstruiert, mit Blick auf die Überreste des Tempels des Mars Ultor auf dem Augustus-Forum. |
Kurze historische Hinweise
Die Residenz Maritti liegt im historischen Zentrum von Rom, im Herzen des ältesten und charakteristischsten Viertels der Stadt, wo sich Zeugnisse der römischen Epoche, des Mittelalters, der Renaissance und des Barock in einer Abfolge von Stilen treffen, die 2500 Jahre Geschichte umfaßt. Das Stadtviertel Monti präsentiert sich gegenwärtig mit engen, fast niemals geraden Straßen, die sich zwischen Palästen verschiedener Epochen ins Gewebe der Stadt schneiden. Dort öffnen sich Werkstätten, Kneipen, alte Tavernen und Kunstgalerien. Im antiken Rom befand sich hier die Subura, ein dichtbevölkerter, verrufener Stadtteil. Und genau diesen Eindruck gewinnt man, steigt man zur "piazza della Suburra" hinunter ... von den Treppen an der Via Cavour (nahe der Metro-Station Cavour auf der Linie B), den Stufen der "salita Borgia" bei der Kirche S. Pietro in Vincoli, oder von der Via Nazionale über die Via dei Serpenti oder die Via del Boschetto. Außerdem kann man dem antiken Verlauf des Argiletum (die Straße, die zur Römerzeit den nördlichen Teil der Subura durchzog) heute wieder in der Via della Madonna dei Monti folgen, vorbei an mittelalterlichen Häusern, Wohnungen aus dem 16. Jh. und Palästen aus dem 18. Jh. |